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Wissenswertes

Was man zum Singen wissen sollte

Lange, bevor Kinder Worte verstehen oder gar selbst sprechen können, erkennen sie Melodien und ahmen die Melodie nach, die ihre Eltern vorsingen.Kinderlieder sind, nachgewiesener Maßen, der Einstieg in die Sprachentwicklung. Sie helfen Kindern, durch den Klang eines Satzes die Sinn-Einheiten zu durchschauen.

Musiker, die vor ihrem siebten Lebensjahr mit dem aktiven Musizieren begonnen haben, verfügen über messbar stärkere Verbindungen zwischen der rechten und der linken Hirnhälfte – und später funktioniert der Austausch besser. Ergebnis: Verstärkte Analysefähigkeiten.

Eine bundesweit beachtete Studie aus Berlin hat gezeigt: Grundschulkinder, die aktiv musizieren, sind sensibler, seelisch stabiler, sozial engagierter, geistig beweglicher. Sie lernen sogar besser, als Gleichaltrige ohne musikalische Alltagserfahrung.

Eine neue Studie aus Frankfurt beweist auch: Aktives Singen führt zu messbaren Stärkungen des Immunsystems. Psychologen haben nachgewiesen, wie selbst passiver Musikgenuss Depressionen günstig beeinflusst. Die positiven Reaktionen der einschlägigen Hirnsektionen sind gemessen worden. Heidelberger Neurologen haben gemessen und festgestellt: Bestimmte Hirnregionen sind bei professionellen Musikern bis zu 130 Prozent größer als bei Nichtmusikern.

Zusammengefasst in einem Satz: Musik gehört zum Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Und zwar Musik möglichst in der aktiven Form. Singen aber, das Musizieren mit der Stimme, ist in der Entwicklung des Menschen die natürliche Eingangspforte zum Musizieren. Deshalb ist jede Pädagogik, die das Singen ausblendet, mit dem Mangel der Unvollkommenheit behaftet. Deshalb gehört Singen in den Erziehungs- und Bildungskanon der jungen Familien, der Kindergärten, der Grundschulen. Deshalb auch besteht der Deutsche Sängerbund nun darauf, dem Singen einen gebührenden Platz auch in der Ausgestaltung der unterschiedlichen Modelle von Ganztagsunterricht zu zuweisen.

Quelle: Deutscher Chorverband
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Chorsingen tut allen gut

Junge 
Bescheidene
Alte
Eitle
Egoisten
Nörgler
Ausdauernde
Geltungsbedürftige
Hervorragende
Schreihälse
Fürsorgliche
Morgenmuffel
Singels
Eheleute
Große
Kleine
Faule
Fleißige
Eifrige
Reiselustige
 
Und – wann singen Sie mit ?


dürfen im Chor alt werden
- stehen in der letzten Reihe
werden durch den Gesang - wieder jung
- können sich in die erste Reihe stellen
- erhalten eigene Noten
- dürfen über Dissonanzen - meckern
- singen in mehreren Chören
- dürfen lauter singen
- erhalten Solopartien
- werden behutsam gedämpft
- verteilen Hustenbonbons
- Proben sind abends
- bleiben nicht lange allein
- begegnen sich
- kommen leichter zum hohen C
- kommen besser ans tiefe A
- dürfen im Sitzen singen
- kommen zu jeder Probe
- dürfen auch zu Hause üben
- dürfen Chorreisen planen

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